Monat: September 2021

STOOTSIE LIVE

Vor 30 Jahren, im Herbst 1991, veröffentlichte Stootsie mit The Seesaw die erste EP „Mercy! Beat“ auf dem eigenen Free Fall Records Label. Wobei die vermeintliche „Band“ The Seesaw zu diesem Zeitpunkt aber nur aus Stootsie bestand, der alle Instrumente selber eingespielt hatte.

Ältere Ö3-„Musikbox“- und „Nachtexpress“-Fans können sich wahrscheinlich noch an den Song „Putney Bridge“ erinnern, er damals in der Prä-FM4-Zeit oft aus dem Radio zu hören war.

Nach einigen personellen Zu- und Abgängen konsolidierte sich The Seesaw relativ schnell zum energetischer PowerPop Trio und wurde in den 1990ern und 2000er Jahren von Festival zu Festival gereicht. Es folgten Tourneen mit den Mekons oder den Pretty Things quer durch Österreich und Deutschland. Jedoch wurde das Trio vor allem durch Konzerte in England und Kalifornien zu einer ebenso grandiosen wir sympathisch unprätentiösen Liveband zusammengeschweißt.

Mit „All the Same“ (2003) und „Generation Love“ (2004) schafften sie es schließlich auch an die Spitze der österreichischen FM4-Charts.

20 Jahre nach dem Erstling erschien im November 2011 mit „Running Around“ das erste, von der Kritik hochgelobte, Soloalbum von Stootsie. Wieder im eigenen Tonstudio „Millhouse Recorders“ aufgenommen, wobei Seesaw-Drummer Fio Fingerlos und Bassist Jimi Gimona bei einigen Songs mithalfen.
Das Album verschmilzt und destilliert in meisterlicher Weise all die musikalischen Leidenschaften von Stootsie innerhalb der 13 Songs, die sich dabei meist an das klassische Drei-Minuten-Pop-Single-Format halten. Der energetische und eklektische Mix aus T.Rex, ELO und den Four Tops zeigt Stootsie nicht nur als immer noch bunte Eminenz der österreichischen Indie-Pop Szene, sondern auch in lange nicht mehr erlebter Spiellaune!
2019 meldete er sich mit „Riverside Tales“ nach längerer Pause wieder als Solo-Artist mit einer Handvoll Pop-Perlen zurück, die die lange Wartezeit mehr als wett machten.
Wieso die Song auf „Riverside Tales“ gleichzeitig „gerefit“ und frisch klingen kann sich Stootsie, der mit The Seesaw immerhin auf mehr als 17 Veröffentlichungen zurückblicken kann, jedoch bis jetzt auch nur ungefähr erklären. „Denn“, so der Musiker, „im Grunde habe es drei Jahre gedauert, die Songs zu schreiben.“ Schließlich wurden aber dann innerhalb eines Jahrs die Arrangements am Computer aufgenommen und die Mixe gemacht. Wobei der Computer für Stootsie eine Prämiere darstellte, aber vor allem als Arbeitstool fungierte. „Ich geh damit nicht anders um, als wie mit einer klassischen Mehrspur-Tonbandmaschine. Deshalb hört man auf den Aufnahmen auch jede Menge Outdoor-Geräusche“. Deshalb gibt es auch kein hörbares Herumgefrickeln am Computer, sondern eher eine ebenso heimeligen wie spontan agierende quasi virtuelle Beat-Band. Denn: „Da ich die Songs ja auch Live Solo präsentieren möchte, bestand die oberste Prämisse darin, dass jeder Song auch alleine mit einer akustischen Gitarre funktioniert.“
Und das ist, wie sich mittlerweile bei Live-Konzerten gezeigt hat, mehr als gelungen.

Die Sufiprinzessin
Eine Erzählung mit Musik
Am Dienstag den 9. und Mittwoch den  10.November 2021 um 19:30 Uhr bei uns im Ateliertheater!

„Die Wunde ist die Stelle, durch die das Licht eindringt.“ (Rumi)
Es war einmal eine Prinzessin, die war wunderschön, sie schrieb Märchen und Gedichte,
komponierte und spielte Harfe und Klavier und Vina: Manches aus dem Leben von Noor
Inayat Khan (1914-1944) erinnert an ein Märchen aus 1001 Nacht. Doch ihre Geschichte
hat kein Happy End. Die Tochter des indischen Sufi-Ordensgründers Hazrat Inayat Khan
unterstützte als erste weibliche Funkerin die Resistance im besetzten Frankreich und
wurde im KZ Dachau als Geheimagentin ermordet.
Ein Abend über die innere Welt und Stärke der Dichterin und Musikerin, die ihr Leben im
Kampf gegen den Naziterror geopfert hat und in Frankreich als „Madeleine der Resistance“ gefeiert wird.

Mit Birgit Lehner (Erzählung), Angela Stummer-Stempkowski (Harfe) und Rina Killmeyer
(Bansuri).
Bühne: Petra Schnakenberg
Mit Unterstützung von Wien Kultur, Musikfabrik Niederösterreich und Zukunftsfonds
Österreich
Links:
http://www.birgit-lehner.com
https://www.rina-bansuri.com
https://www.angelandharp.com
https://www.petraschnakenberg.com

Wiener G’schichtln
 
Die umtriebige Katharina Hohenberger präsentiert mit Wiener Brut „Wiener G‘schichtln“ eine neue Veranstaltungsreihe im Ateliertheater.

Junge Gäste fügen sich kongenial in die von von Katharina Hohenberger erzählten Geschichten ein, um dann mit Saiten, Tasten und Trommeln immer wieder mal virtuos in den Vordergrund zu treten.

Wiener Brut bestehend aus: 
Katharina Hohenberger – Gesang, Violine , Johannes Münzner – Akkordeon, Gesang , Bernhard Osanna – Kontrabass, Jürgen Groiss – Snare Drum, Constanze Hojsa – Gesang

 
 
1. Foyerkonzert mit Ensemble Vela – Eine BarockFolk Reise
 
Dynamisch und lebendig serviert das Trio mitreißende Folkmelodien aus alten Zeiten auf Barockinstrumenten. So entführt das Ensemble auf eine Klangreise durch Raum und Zeit; in schottische Pubs, auf deutsche Tanzfeste und skandinavische Hochzeiten. Die kompakte Besetzung erlaubt spontanes Interagieren über den eigenen Arrangements von bewegenden Melodien aus dem deutschsprachigen und nordischen Raum des 18. Jahrhunderts. Kommt mit auf die Reise!
 

Kurzbiografie

Ensemble Vela wurde im Herbst 2020 von drei Musiker*innen gegründet, die in der alten Musik verwurzelt sind und die die Liebe zu alten Handschriften und Sammlungen, sowie zu barocker Folkmusik zusammengeführt hat: Anna Breger, Barockvioline (annabreger.com) Katharina Birkfellner, Barockviola (geigenlehrerin-in-wien.at) Richard Labschütz, Barockgitarre (digiric.com).

Ein Jahr lang wurde geforscht, bearbeitet, geprobt und so ein Programm erarbeitet, das nun in die erste Konzertsaison gestartet ist.

Musiziert wird auf alten, bzw. im Stil der damaligen Zeit nachgebauten Instrumenten und die kleine, mobile Besetzung erlaubt sehr intime, authentische Konzert-Rahmen. Eingebettet in die Geschichte eines jungen schottischen Reisenden und belebt durch Sagen aus Schottland und Deutschland, werden die Zuhörer auf eine Reise durch den Melodienreichtum Nordeuropas in das 18.Jahrhundert mitgenommen.

Cirque Rouge – Sunday Soirée Jazz & Burlesque

Genießen Sie eine neue Show des Cirque Rouge voller Glitzer, Glamour und Jazz.
Sie erwartet Burlesque, Gesang, Tanz und Artistik begleitet von der Cirque Rouge Jazz Band.

SCHWARZE SCHAFE

Marie steht an der Schwelle zum Erwachsensein, doch der Ernst des Lebens trifft sie unvorbereitet, als ihr Beruf in der Praxis ganz anders aussieht, als sie sich das vorgestellt hat.
Obendrein interessiert sich ihr Freund für eine andere, und ihre Social-Media-begeisterte Freundin Lucy tritt einer Gruppe bei, die wirkungsvolle Klimaziele mit immer radikaleren Methoden durchsetzen will. Genau wie alle anderen versucht Marie, den richtigen Weg zu finden, geht dabei aber allzuoft ihren eigenen Leidenschaften und Illusionen auf den Leim. Als der Ausnahmezustand in Wien ausgerufen wird, muss Marie die Dinge selbst in die Hand nehmen und plötzlich sehr schnell entscheiden, welche Rolle sie im Leben spielen will.
Ältere Menschen vergessen oft, wie schwer es ist, die großen und weitreichenden Entscheidungen zu treffen, vor die wir gestellt werden, wenn wir jung sind: Liebe, Sexualität, Karriere und die Frage, wofür man sich im Leben einsetzt. Schwarze Schafe ist ein Stück über diese Entscheidungen – und die Träume, Enttäuschungen und Ängste, die sie beeinflussen.
Das junge Ensemble rund um Regisseur Paul Schwind erzählt eine aktuelle Geschichte über das Erwachsenwerden, bei der viele persönliche Erfahrungen der Künstlerinnen und Künstler mit eingeflossen sind. Das Stück ist teilweise durch Krankheit der Jugend von Ferdinand Bruckner inspiriert.

Tauch ein in die Welt der Schwarzen Schafe,
werde Teil unserer Revolution und folge
dem mysteriösen Einser-Schaf auf Telegram:
https://t.me/einserschaf

Lajanje na zvezde – Zu den Sternen bellen
Die Theateradaption eines der berühmtesten ex-jugoslawischen Filmklassikers erlebt in Wien ihre Uraufführung.
In „Lajanje na zvezde“ (Zu den Sternen bellen) nach einem Roman von Milovan Vitezović, geht es nicht nur um die erste Liebe, sondern um das Thema Jugend allgemein. Dabei wird das Gefüge einer Klassengemeinschaft und ihrer Professoren zur Quelle lustiger Streiche und Zwischenfälle.
Dargestellt werden die Charaktere von den jungen Schauspielern der Wiener Stanislavski Academy of Acting, die mit ihren unterschiedlichen Dialekten die Jugend des einstigen Jugoslawien repräsentieren. Populäre Hits jener Zeit als musikalische Einlagen in Verbindung mit Choreografien entführen in die Atmosphäre von anno dazumal, in eine Zeit und in ein Alter, wo man keine Angst hatte, nach den Sternen zu greifen.
Ensemble:
Jovana Smiljanić, Dimitrije Ivanović, Danijel Živković, Vanja Bišanović, Enisa Čućić, Jasmin Kojić, Dejan Knežević, Nikola Prerad, Aleksandra Miladinov, Ina Solea, Sanja Stevanović, Stefanija Budak, Simeon Ivanović, Ignjat Karanović, Vanja Radenković, Iva Glišić, Kiril Kostov, Maša Grgurović, Viktorija Stevanović, Milica Ilić, Sandra Bajić, Marko Zivković.
Klasse: Violeta Radić
Dramaturgie: Mihajlo Vitezović
Regie: Marina Djordjević
Regieassistent: Sandra Bajić
Choreografie: Milan Jelen Pajić
Tanzkapitäne: Aleksandra Miladinov,
Danijel Zivković
Lichtdesign: Ivan Ljubisavljević                                        Musik: Jelena Krstić und Lazar Ivanović

18. und 19. September 2021 um 20:15 Uhr
Ateliertheater, Burggasse 71, 1070 Wien
Kartenverkauf: www.ateliertheater.wien

LAJANJE NA ZVEZDE
18. i 19. septembra na daskama koje život znače!
Jedna od najlepših ljubavnih priča zabeleženih na filmu seli se u pozorišnu salu! Apsolutni hit i omiljena priča mnogih generacija „Lajanje na zvezde“ po romanu Milovana Vitezovića po prvi put u bečkom pozorištu! Omaž vremenu u kojem su neke druge vrednosti imale prednost, vremenima u kojima su se bezbrižno pravili planovi za veliku budućnost.
Članovi Akademije glume Stanislavski ove jeseni vam donose na scenu čuvenu priču o ludim maturantima i još luđim profesorima, gimnazijskim godinama i maturantskoj ljubavi!
Pogledajte „Lajanje na zvezde“ u jednom novom izdanju!
Ujedinili smo omladinu s područja bivše Jugoslavije sa svim njihovim autentičnostima i dijalektima koji, pored bogatih koreografija u pratnji najvećih muzičkih hitova tog vremena, čine ovaj mjuzikl najlepšim putovanjem kroz vreme.
Vratićemo vam nakratko miris i lepotu vaše mladosti i bezbrižnost maturantskih godina i podsetiti i stare i mlade da mladost nisu godine, već srce koje se ne plaši ludog zaljubljivanja i života s pogledom na zvezde. 

Igraju:
Jovana Smiljanić, Dimitrije Ivanović, Danijel Živković, Vanja Bišanović, Enisa Čućić, Jasmin Kojić, Dejan
Knežević, Nikola Prerad, Aleksandra Miladinov, Ina Solea, Sanja Stevanović, Stefanija Budak, Simeon
Ivanović, Ignjat Karanović, Vanja Radenković, Jovana Kopanja, Iva Glišić, Kiril Kostov, Maša Grgurović,
Viktorija Stevanović, Milica Ilić, Sandra Bajić, Marko Živković.
Specijalni gosti: Jelena Krstić i Lazar Ivanović.
Dramaturgija: Mihajlo Vitezović
Režija: Marina Đorđević
Asistent režije: Sandra Bajić
Koreografija: Milan Jelen Pajić
Plesni kapiteni: Aleksandra Miladinov,
Danijel Živković
Dizajn svetla: Ivan Ljubisavljević
Klasa: Violeta Radić

18. i 19. septembar 2021. u 20:15h
Ateliertheater, Burggasse 71, 1070 Beč
www.ateliertheater.wien

Stefan Verra-Körpersprache in Bildern
 
17.09.2021 Ateliertheater 20:00 Uhr
Tickets ab € 26.-Tickets: www.ateliertheater.wien
 
Portraitfotos, Ahnengallerie oder Tinderprofil-das Foto sagt mehr aus als jede Bildbeschreibung. Die Mimik, Gestik und Haltung löst den Eindruck beim Betrachter aus. Höchste Zeit, die non-verbalen Signale auf Fotos zu entschlüsseln.Körpersprache auf Fotos -schwierig. Es bleibt immer ein Schnappschuss.Und doch haben wir einen Eindruck von Menschen. Denn unser Gehirn reimt sich die Bewegung zusammen.Die Kunstwerke des TnT Art Projectssteuern unser Gehirn sehr gekonnt. Die Fotos Aufnahme und die Bearbeitung zweier befreundeter Künstler unterstreichen die körpersprachliche Wirkung der Protagonisten so geschickt, dass die Persönlichkeit der Stars sofort klar wird.Wir machen einen Blick unter die Oberfläche, wie die Körpersprache auf Bildern wirkt. Und ganz nebenbei lernen die Zuschauer:innen, wie sie auf Fotos besser rüberkommen. Egal ob auf Firmenportraits oder Tinder.Ein Gedanken(spazier)gang zu Körpersprache und Wirkung. Stefan Verra, Jahrgang 1973,ist einer der gefragtesten Körpersprache-Experten.Jährlich begeistert er über100.000Menschenvon Europa über die USA bis nach China. Seine Körpersprache-Analysen werden regelmäßig in den großen Medienpubliziert (ARD, Spiegel,ORF,…)
Der Bestseller-Autor ist Gastdozentan mehreren Universitäten,Universitätskliniken und Regierungsorganisationenwieder NATO undüber 150.000 Menschen verfolgen seine Körpersprache Tipps über Social Media.